LM Tête à Tête und Tireur
verfasst von Bettina am 05.09.2026 in LMDie letzte Landesmeisterschaft 2026 ist gespielt. Bei sonnigem Spätsommerwetter hat Sascha von Pleß (SG Letter von 1905) die LM Tête à Tête gewonnen. Vizemeister wurde Benjamin Ipach von der Boulegemeinschaft Bremen. Den dritten Platz belegte der Junior Lennard Wielenberg von SV Rasensport Lathen. Allen Spielern herzlichen Glückwunsch! (Fotos folgen)
Hier geht es zu den Ergebnissen. Ansprechpartner für die NiSa-Teams bei der DM ist Wilfried Falke, Tel.: 04461 – 90 97 89
Das Finale schien zunächst eine „klare Sache“ zu sein. Sascha zog weit mit 9: 1, 11:2 weit davon. Dann holte sein Gegner einmal tief Luft und kam auf 12:10 heran. Das dann spannende Spiel endete schließlich mit 13:10.


Vorzeitig abgereist: Marin Kuball

Bei der LM Tireur traten (nur) 16 von 75 gemeldeten Spieler*innen an. Die anderen hatten die notwendige Qualifikation im Tête à Tête verpasst. Die Vorjahressieger*innen schafften es ins Viertelfinale, aber nicht auf das Treppchen.
Bester Schütze war Lovasoa Desire Mandaaroniaina Natolotrinia (genannt: Manda) von den Petangueules Hannover. Vizemeister wurde Sascha von Pleß (SG Letter 05), Dritter Martin Kuball von der Boule-Compagnie Osterholz. Auch diesen Gewinnern herzlichen Glückwunsch!
Hier geht es zum Ergebnis.
Auch dieses Finale vor nur 4 Zuschauern war spannend: Über 13:13, dann 18:18, zog Manda auf ein 24:19 davon. Im letzten Atelier begann Sascha mit einem 5er und zog auf 24 Punkte gleich, dann antwortet Manda auch mit einem 5er: 29 Punkte und verteidigte seinen Vorsprung zum Sieg.
Auffällig: Die Podestplätze sind in beiden Wettbewerben rein männlich besetzt. Noch auffälliger: Im Tireur-Wettbewerb waren überhaupt nur zwei Starterinnen dabei, bei der LM Tête waren es drei – eine Motivation für kreative Gedanken zum Frauensport!
Zur LM Tête waren insgesamt 165 Spieler*innen angemeldet – 148 sind angetreten. Auffällig hier: Im Bezirk Küste gab es 34 Anmeldungen (20, 6 %), darunter 10, die in der Rangliste unter den ersten 20 sind. Gespielt wurde um 6 Startplätze im Endturnier – vier der 20 ranglistenbesten Spieler*innen hatten damit nicht mal die Chance, im Endturnier zu starten. Wie wäre es mit Ideen für eine andere Verteilung der Startplätze beim Endturnier?
Tatsächlich waren nur 25 Spieler*innen dabei. Ob die starke Konkurrenz im Bezirk 6 abschreckend wirkte oder es Zufall war, wissen wir nicht. Schade war das für das Team der Boulegemeinschaft Schwanewede, die hervorragende Gastgeber waren.


Hier geht es zu den Ergebnissen der Vorturniere.


















