„Die Finals“ – Ein Rückblick

Die Finals „Hannover 2026“ war die sechste Ausgabe dieses Multisportevents (siehe auch Text unten im Artikel), bei dem Deutsche Meisterschaften in 24 Sportarten gleichzeitig ausgetragen wurden. Sie fanden vom 23. bis zum 26. Juli 2026 in Hannover statt

Pétanque als Wettkampf war zwar nicht dabei, aber als Teil der Finals-Meile präsent. NPV und PVRH hatten mit einer gemeinsamen Standfläche unseren Sport präsentiert. Dabei übernahm der PVRH am Donnerstag und Samstag das Programm, der NPV am Freitag und Sonntag.

Unser Stand mit den zwei mobilen Spielflächen und einer Pogade gehörte mit dem imposanten Gebäude des Landesmuseums im Hintergrund bestimmt zu den beeindruckendsten Plätzen der Meile. Allerdings waren wir dadurch ein Stück abgesetzt von dem Kernverlauf der Meile (über die Culemannstr. vom Rathaus zum Maschseefest) und hatten damit auch nicht den dort massenhaften Durchlauf. Was sich aber gerade im NPV-Angebot auch als Vorteil erwiesen hat: Unser Slogan „Petanque Praxis – Spielen lernen in zwei Minuten“ konnte damit perfekt umgesetzt werden: Den meisten Interessierten konnten wir mit zu sechs Betreuenden, über teilweise drei Boulespielflächen und diversen Cross-Boccia Flächen einen praktischen Einstieg in unseren Sport bieten.

Daneben gab es noch interessante Gespräche mit verschiedensten Vereinsvertreteren:

  • Wie starte ich mit Petanque bei uns im Verein?
  • Wie sollte die Boulefläche aussehen, wie erstelle ich sie?
  • Wie komme ich in den Ligaspielbetrieb?

Und dafür war diese Veranstaltung einfach perfekt!

Ein paar Impressionen nun in der Form von den „Großen zu den Kleinen“.

[2] ©LHH / Ole Spata
[2] ©LHH / Ole Spata

Wir wissen nicht wie groß Herr Onay ist, allerdings kommt es bezogen auf die Körpergröße und den folgenden Bildern schon gut hin, dass wir unsere Bilderserie mit dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, beginnen. Herr Onay besuchte unseren Stand am Samstag und auch bei ihm führte Petanque wohl schon beim ersten Wurf zu einem guten Gefühl (und ja, beim ersten Wurf darf man auch übertreten 😉 ).

Nicht nur in cm gemessen war hier viel „Größe“ vor Ort. Drei Teams aus der Niedersachsenliga wollten sich am Sonntag in einem Mini-Turnier gegeneinander messen. Leider war ein Team mit einem Deutschen Meister kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen, trotzdem konnten Tanja mit Matthias (in weiß) und Rosi mit Sven (alle vier von TSV Krähenwinkel/Kaltenweide) auf der sehr anspruchsvollen Bahn mit reichlich Gefälle spektakuläres Petanque zeigen. Und für Sven war es vielleicht ein perfektes Trainingslager, zwei Wochen später ist er Landesmeister im Doublette! @Tanja, Matthias, Rosi, Sven: Danke dass ihr uns (auch trotz Regen) so unterstütz habt!

Und auch kaum zu glauben: Einer Gruppe Franzosen haben wir zum ersten Mal in ihrem Leben ein Petanquespiel ermöglicht 😉!

Die Kulisse des Landesmuseum in seiner ganzen Pracht sowohl im Kaiserwetter als auch am regnerischen Sonntag.

Und damit zu den Kleineren ..

.. vielleicht konnten wir (speziell Sabine, bei den beiden vorherigen Bildern rechts im Bild) das Boulevirus ja schon verteilen!

Damit nun mal Schluss mit von „Groß zu klein“ um ein finales Danke zu sagen, an die, die ihre Freizeit für unseren Sport investiert haben:

Das „Kernteam“ vom Sonntag (von links): Detlef, Andra, Heike, Andreas, Kai (beide auch am Freitag aktiv)
.. und Matthias, Tanja (beide neben dem Showturnier am Sonntag auch Standbetreuung am Freitag), Volker, Sabine, Joachim
.. und die „gute Fee“ Bettina im Hintergrund
.. und Axel vom DPV (schade, er ist nicht mehr Teil des DPV-Teams)
.. und natürlich Klaas, der als BeKo Hannover und als Vorstandsmitglied PVRH die Basics betreut hat.

Hannover würde „Die Finals“ gerne wieder ausrichten!

  • Und ja, wir wären gerne wieder mit dabei!
  • Und dann vielleicht auch mit einer weiteren DM einer Trendsportart!
Die Finals gehen auf eine Idee der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF zurück. Analog zu etablierten Absprachen zur TV-freundlichen Terminierung im Wintersport wurde eine Veranstaltung über ein Wochenende entworfen, die daraufhin optimiert ist, ein breites Sportprogramm im Fernsehen und über Livestreaming zur Verfügung zu stellen und so die Bekanntheit und Reichweite der einzelnen Sportarten und nationalen Spitzensportler zu stärken.
 
Das Sportprogramm der Finals vereint eine Vielzahl olympischer, nicht-olympischer sowie paralympischer Disziplinen, in denen zeitgleich Deutsche Meisterschaften ausgetragen werden. Teilweise werden für die Finals neue Formate durch die Sportverbände eingeführt, bzw. die Meisterschaften in nicht-olympischen Teildiziplinen oder Wettkampfformaten ausgetragen. Die Zusammenstellung der Sportarten wechselt von Ausgabe zu Ausgabe und basiert auf den Möglichkeiten der Ausrichterstädten, den Interessen und Kapazitäten der Sportverbände sowie den übertragenden TV-Sendern ARD und ZDF. Bedingung ist, dass in den jeweiligen Wettkämpfen deutsche Spitzensportler teilnehmen, die dem Sport professionell und kompetetiv nachgehen.[18]
 
Ziel ist es über die reichweitenstarken Traditionssportarten, wie der Leichtathletik, dem Schwimmen oder Gerätturnen eine gemeinsame, medienwirksame Bühne zu bieten und diese gezielt mit modernen Trend- und Urbansportarten (etwa 3×3-Basketball, Breaking oder Rugby) zu kombinieren.
[1]

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Finals
[2] Bilder ©LHH / Ole Spata
Bilder sonst ©NPV/ Detlef Koch